Kapitelbild: Kompostiergut - Die Mischung macht´s

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Kompostiergut: Die Mischung macht´s

Die richtige Zusammensetzung des Ausgangsmaterials bestimmt die Geschwindigkeit des Verrottungsprozesses und die Qualität des Kompostes. Je besser die Mischung aus "grünen" stickstoffhaltigen und "braunen" kohlenstoffreichen Pflanzenresten, umso besser wird der Kompost und somit die Düngekraft.

Tipp:

Nie große Mengen gleichen Materials aufhäufen.

Grüne Pflanzenreste

"Grüne" Pflanzenreste

enthalten relativ viel Stickstoff (N). Kompostiergut sind z.B. gehäck-
selte Zier- und Nutzpflanzen, welke Blumen, Fallobst. Küchenreste wie Kaffee- und Teesatz mit Filter und Beutel. Alte Lebensmittel wie Milch, Brot, Eierschalen, ungespritzte Schalen von Zitrusfrüchten, Bananenschalen.

Tipp:

Halten Sie immer eine Mistgabel neben dem Kompostsilo bereit, damit der Bioabfall aus der Küche gleich untergemischt werden kann.

Braune Pflanzenreste

"Braune" Pflanzenreste

liefern den Kohlenstoff (C) für Ihren Kompost. Ausgangsmaterial ist gehäckselter Baum-, Hecken- und Strauchschnitt. Sammeln und lagern Sie das Astmaterial vor dem Häckseln getrennt von weichen Pflanzenresten.

Material C : N
Papier 1000 : 1
Sägemehl 500 : 1
Stroh 100 : 1
Küchenreste 25 : 1
Gemüsereste 500 : 1
Buchenlaub 60 : 1
Stallmist 15 : 1
Rasenschnitt 12 : 1

Das C : N-Verhältnis

Das Verhältnis zwischen Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) ist für den Verrottungsvorgang wichtig. Das Ausgangsverhältnis soll ca. 20-30 : 1 betragen. Bei der Kompostierung wird Kohlenstoff abgebaut. Fertiger Kompost hat ein C : N-Verhältnis von ca. 15-20 : 1.

Braune Pflanzenreste

Was tun mit Laub?

Idealerweise werden Blätter vom Rasen mit einem laubsaugenden VIKING Rasenmäher aufgenommen. Mit Mehrfachnutzen: Der Rasen ist gemäht und das Laub ist aufgesogen. Im Fangkorb ist bereits eine Mischung gesammelt, die als Mulch auf Beeten ausgebracht oder kompostiert werden kann. Eine andere Möglichkeit ist, das Laub zu häckseln und mit Rasenschnitt zu vermischen.