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Ideale Kompostplätze

Der ideale Kompostplatz liegt im Halbschatten, ist windgeschützt und bietet Platz zum Sammeln, Sortieren, Häckseln und Kompostieren. Hilfreich sind Wasseranschluß, ein Stromanschluß und kurze Wege zum Haus und zum Nutzgarten. Ausreichend Platz sollte für mindestens zwei, besser jedoch drei Silos sein. Jeweils einen:

Kompostsilos sollten ca. 1 m³ Fassungsvermögen haben, damit im Zentrum entsprechende Verrottungswärme (bis zu 70º bei richtiger Mischung und Klima) entstehen kann. Bei richtiger Kompostierung gibt es keine Geruchsbelästigung und kein Ungeziefer.

Mieten, Komposthaufen

Vorteil:

Leicht erweiterbar, keine Investition, ideal für große Mengen.



Zur Beachtung:

Hoher Platzbedarf: Breite 1 bis 2 m. Länge nach Bedarf.



Tipp:

Abdecken mit Lochfolie damit Feuchtigkeits- und Luftzufuhr reguliert sind.

Stangen- oder Lattensilos

Vorteil:

Geringer Platzbedarf, preiswert, Selbstbau möglich.



Zur Beachtung:

Große Oberfläche begünstigt Austrocknung. Entnahme von Kompost aus unteren Schichten schwierig.

Gittersilos

Vorteil:

Geringer Platzbedarf, preiswert, Selbstbau möglich.



Zur Beachtung:

Gefahr des Austrocknens, wenn der Lattenabstand zu groß ist. Entnahme von Kompost aus unteren Schichten schwierig.



Tipp:

Sie eignen sich gut als Sammelsilo, wenn gegen Regen gut abgedeckt wird.

Indstriell hergestellte Silos

Vorteil:

Sie brauchen wenig Platz. Durch die geschlossene Bauweise kommt es kaum zu einer Auskühlung. Kompost kann durch angebrachte Öffnungen bodennah entnommen werden.



Zur Beachtung:

Höherer Anschaffungspreis, Rottesteuerung benötigt vermehrte Aufmerksamkeit bei geschlossenen Ausführungen. Belüftung und ausgeglichene Feuchte sind erforderlich.