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Reifetest für Kompost

Kompostierung - der Stoffwechselprozeß von organischen Resten zu hochwertigem Humus ist ein Verrottungsprozess. Guter Kompost entsteht nur bei ausreichender Luftzufuhr. Bei neu aufgesetztem Kompost kann man alten Kompost als Kompoststarter zumischen.

Tipp:

Wenn gehäckseltes Material verwendet wird, sind Kompoststarter überflüssig.

Der Kompostierungsprozess verläuft in drei Phasen.
(Bitte klicken Sie sich durch die verschiedenen Phasen)

Skala

In der Abbauphase (zwei bis drei Wochen) beginnen Pilze und Bakterien mit dem Abbau von Zellulose.
 

Tipp:

Die Start-Temperatur von mindestens 40ºC entsteht nur, wenn die Mischung stimmt. Kompostiergut: Die Mischung macht´s.



In der Umbauphase (weitere zwei bis drei Wochen) kommt es zu einer kompletten Verpilzung des Kompostgutes. Das Volumen schrumpft um ca. 1/3.

Tipp:

Er funktioniert nur, wenn Sauerstoff zur Verfügung steht und die optimale Feuchtigkeit vorhanden ist. Schützen Sie deshalb den Kompost vor Regen und bewässern Sie ihn bei Trockenheit. Zu viel Nässe verhindert den Luftzutritt und führt zu Fäulnis.

In der Aufbauphase (mehrere Monate, abhängig von der Außentemperatur) zerkleinern Kleinstlebewesen wie Würmer und Asseln das Material weiter. Kompostwürmer bauen stabile Humusformen auf.

Tipp:

Stellen Sie den Kompostbehälter auf die Erde, nie auf Steinplatten, damit Kleinstlebewesen wie Würmer und Käfer zu- und abwandern können.


Reifetest

Reifetest

So prüfen Sie die Pflanzenverträglichkeit Ihres Kompostes: Ein Gefäß mit einem Gemisch aus 50% Gartenerde und 50% Kompost füllen. Kresse aussäen. Wächst die Kresse zügig ohne Blauverfärbung ist der Kompost in Ordnung. Bei mangelhaftem Wachstum und Blattschäden ist der Kompost nur zum Mulchen geeignet.